Kanelbullar selbstgemacht – schwedischer Duft liegt in der Luft

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Genuss

Nach dem schönen Wetter in den letzten Wochen ist es draußen mal wieder ungemütlich geworden. Mit den duftenden schwedischen Zimtschnecken im Backofen kommt ganz schnell Urlaubsstimmung ins Haus. Also habe ich mich an die Arbeit gemacht und eine ganze Ladung Zimtschnecken, d.h. 33 Stück, nach schwedischem Rezept gebacken. Schnell ist allerdings bei Hefeteig relativ …

Zur Herstellung des Teigs:
500 ml Milch
120 g Butter
63 g Hefe (1 1/2 Wüfel)
100 g Zucker
1/2 TL Salz
1 1/2 TL Kardamon
800 g Mehl + weiteres Mehl für die Arbeitsfläche
Zum Bestreichen des ausgerollten Teigs:
100 g Butter
100 g Zucker
100 g Marzipanrohmasse (optional)
2 TL Zimt
Zur Dekoration:
Ei für einen extra schönen Glanz
Topping nach Belieben: Hagelzucker, Brauner Zucker, Puderzucker, Mandeln, etc.

Schritt für Schritt selbstgemacht:
Die Butter schmelzen und zusammen mit der Milch auf 37 Grad erwärmen. Die Hefe darin auflösen und alle Teigzutaten nach und nach hinzufügen. Das Mehl zuletzt zugeben, bis der Teig eine gute, nicht mehr allzu klebrige Konsistenz hat. Zum Abschluss den Teig mit Mehl überpudern, mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.

Danach den Teig gut durchkneten und zu einem Rechteck ausrollen. Dabei die Arbeitsfläche leicht bemehlen, so dass sich der Teig später wieder gut lösen lässt.
Für die Füllung weiche Butter, Zucker, Zimt und Marzipanrohmasse (optional) vermischen und mit der Unterseite eines Löffels auf dem ausgerollten Teig verstreichen.

Nach dem Bestreichen den Teig an der Breitseite aufrollen. Aus der Rolle ca. 2 cm breite Streifen schneiden.
Beim Schneiden bin ich immer besonders vorsichtig, weil ich die Rolle nicht platt drücken möchte. Die Schnecken platziere ich vorsichtig auf das mit Backpapier belegte Blech und bringe sie nochmals in Form.
Die Zimtschnecken gehen auf: Daher unbedingt ausreichend Abstand auf dem Backblech lassen!

Nun müssen die Zimtschnecken erneut an einem warmen Ort für 30 Minuten ruhen. Da bleibt Zeit ein bisschen Ordnung in die Küche zu bringen. Nach der Ruhezeit das Ei aufschlagen, mit einem Esslöffel Wasser vermischen und die Zimtschnecken bepinseln. Nach Belieben Hagelzucker, braunen Zucker oder Mandeln über die Zimtschnecken streuen.
Danach geht es bei 250 Grad in den vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze, mittlere Schiene). Der himmlische Duft verteilt sich langsam in der Luft. Die goldbraunen Schnecken nach ca. 8-10 Minuten aus dem Ofen nehmen und genießen.

Smakild maltid! Guten Appetit! Enjoy!

Tipps:

  • Schwedische Kanelbullar werden traditionell mit Hagelzucker bestreut. Ganz lecker sind die Zimtschnecken auch mit braunem Rohrzucker. Alternativ kann auch Puderzucker verwendet werden. Auch Mandeln machen sich als Topping gut und können ebenso zusammen mit etwas Honig in die Füllung gegeben werden.
  • Eine fruchtige Abwandlung der Zimtschnecken lässt sich mit Trockenfrüchten zaubern. Hierzu bieten sich als schwedische Variante Blåbär/Blaubeeren und Tranbär/Kranbeeren an, aber auch Rosinen schmecken gut. Die zerkleinerten Trockenfrüchte werden auf dem ausgerollten Teig verteilt und mit eingerollt.
  • Die Zimtschnecken lassen sich nach dem Auskühlen gut einfrieren. Am besten schmecken die Zimtschnecken jedoch warm. Vor dem Verzehr daher die Zimtschnecken kurz auf den Toaster, in die Mikrowelle oder auf den Grill legen und erneut weht der Duft von Urlaub in Schweden durch die Luft!
  • Wer die Zimtschnecken verschenken und dazu nett verpacken möchte, kann sich bei dem beliebten Blog Wissenswürze Inspiration holen und liebevoll gestaltete Etiketten ausdrucken.

2 Kommentare

  1. „Kanelbullar“ genießen nach diesem Rezept ist einfach der Hammer!!! Mein Vorschlag: Am besten schmecken sie in fröhlicher Runde mit lieben Menschen. Dazu trinke ich gerne eine gute Tasse Kaffee Creme – oder auch zwei. Wenn in der gemütlichen Runde Teetrinker sind, erfreut mich auch der Duft interessanter Teesorten. Übrigens kann ich mir gut vorstellen, dass der Kanelbullar-Genuß in der Wintersaison vor dem knisternden und lodernden Kaminfeuer – möglicherweise auf einem schönen Rentierfell sitzend – ein ganz besonderer ist. Solche Gelegenheiten sind dann ideal zum Planen neuer Wochenend- oder Urlaubsaktivitäten. Freue mich schon auf demnächst eventuell eintreffende neue Rezepte für Leckereien a la „Kanelbullar“.

    • Lieber Henry,
      es freut mich, dass Dir die Kanelbullar so gut schmecken. Gemeinsam genießen macht doppelt Freude – im Garten bei Sonnenschein wie auch im Winter vor dem knisternden Kaminfeuer. Viel Spaß beim Planen der neuen Wochenende- und Urlaubsaktivitäten. Rezepte zu weiteren Leckereien folgen bestimmt sobald ich zwischen den Alltags- und Urlaubsabenteuern mal wieder ein wenig Zeit zum Backen finde.
      Viele Grüße, Kristina

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